Es ist vollbracht! Der Ausstieg aus Windows war wesentlich einfacher als gedacht. Ich habe mich für einen Laptop von TuxedoComputers entschieden (siehe Raus aus Big Tech #9 - Laptops aus Europa) und bin jetzt schon hochzufrieden damit. Schon die Ersteinrichtung war ein Highlight: kein Microsoft, das mich zur Nutzung eines Accounts zwingen will, keine Überredungsversuche, meine Nutzungsdaten zu teilen, einfach nur die simple Einrichtung eines lokalen Accounts.
Meine Peripheriegeräte wurden anstandslos erkannt, kein einziger Treiber musste nachinstalliert werden. Das Betriebssystem ist Tuxedo Linux auf der Basis von Ubuntu. Libre Office ist bereits vorinstalliert, ebenso Firefox und Thunderbird. Viele meiner Lieblingsprogramme wie z.B. Obsidian, Calibre, Cherrytree, etc. sind einfach über den Anwendungsmanager zu installieren.
Beim Einrichten meiner gewohnten Arbeitsumgebung hat geholfen, dass ich vorher unter Windows schon Proton Pass, Proton Authenticator und Firefox eingerichtet hatte, wie ich in früheren Folgen meines Blogs beschrieben habe. So musste ich mich nur in Proton Pass authentifizieren, der Rest war dank der Synchronisierung super einfach.
In letzter Zeit habe ich öfters gehört, dass scheinbar bei Apple neue Programme über die GUI UND(sic!) über die Commandline installiert werden müssen, da sie sonst nur auf jene Art aufrufbar sind, mit der sie installiert wurden. Dieses fragwürdige Problem habe ich unter Linux nicht - ich habe Wireshark und PuTTy über CLI installiert und kann die Software ohne Zusatzaufwand auch in der GUI nutzen. Für die meisten Programme gibt es Linux-Versionen. Ich erwarte aber, dass ich vielleicht die eine oder andere Spezialsoftware finden könnte, die Windows-only ist, wie ich damit umgehe, werde ich nächste Woche berichten.
Meiner Meinung nach muss sich niemand vor dem Umstieg auf Linux fürchten, die Bedienung der Linux-Oberfläche ist auch für Windows-User intuitiv möglich.